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Die besten E-Commerce Plattformen 2019.

14 April 2019

Wenn Sie in nächster Zeit online gehen möchten mit Ihrer, oder einer neuen Unternehmung werden Sie auf gefühlt tausend Shopsysteme stoßen mit denen man seine Seite aufbauen kann. Wir betreuen über 4000 Onlineshops- und Händler, so haben wir mal nachgefragt welche Anbieter hier verwendet werden und am besten wegkommen.

Wir haben die populärsten Anbieter zusammengefasst und uns entschlossen diese etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Insbesondere zwei Anbieter haben unsere Neugier gepackt.

Shopify ist eine der bekanntesten Systeme der Welt. Alle Merkmale und Anforderungen an einen Shop werden mit schönen Vorlagen und Templates erfüllt. Insbesondere die Anbindung zu Amazon, Instagram, Facebook und sehr gute Analyse Tools, sowie ein großer App Store und das Warenwirtschaftssystem machen Shopify zu einer sehr guten Alternative.

Shopify

Quelle Shopify

Für wen ist Shopify?

Shopify zielt auf keine spezielle Zielgruppe ab. Große Marken verwenden Shopify, jedoch ist das Shopsystem eher für kleinere bis mittlere Unternehmen optimal. Das liegt am relativ niedrigen Preis und daran, dass man keine Programmier Fähigkeiten braucht. Shopify erlaubt es seinen User zu wachsen und möchte gerne mitwachsen. Es ermöglicht einem nach wenigen Stunden eine eigene Seite zu bauen, ist sehr intuitiv und spricht eher den nicht so tech-bewußten Anwender an.

Darüber hinaus gibt es über 2500 Apps, von tiefen Analyse Tools, bis hin zu Newsletter und weiteren Plugins, die sehr förderlich sind und alle Themen rund um die Website abdecken.

Preise und Bezahlmöglichkeiten.

Shopify startet bei 29 $ im Monat für die Basisversion. Das Standard Paket kostet 79$ und für das fortgeschrittene Paket werden 299 € monatlich fällig. Dazu kommen noch weitere Kosten, z.B. für zusätzliche Plugins und Transaktionskosten. Die Zahlungsmöglichkeiten für den Kunden sind vielfältig, so werden Paypal, Amazon Pay, Google Pay angeboten. Währungsschwankungen und andere Währungen werden dynamisch angepasst. Shopify nimmt eine Tranksaktionsgebühr von 0,5-2 Prozent, abhängig von den Preisen des jeweiligen Onlineshops.

Templates und Vorlagen

Shopify bietet zehn kostenlose Templates an und darüber hinaus noch über 50 weitere bezahlpflichtige. Allesamt sind responsive, d.h. sie passen sich dem Computer, dem Smartphone und dem Smartpad an. Responsive Seiten sind wichtig, da die meisten User heutzutage auf dem Smartphone shoppen. Shopify pflegt seine Vorlagen und sorgt auch mit externen Designern dafür, dass die Templates zeitgemäß und trendy bleiben.

Bevor man sich für eine Vorlage entscheidet sollte man sich überlegen welche Eigenschaften der Shop haben soll. Wir empfehlen sich auch die bezahlten Templates anzuschauen, da diese etwas dynamischer sind und für eine kleine Investition mehr Spielraum in der Gestaltung geben.

Die Vorlagen abzuändern fällt einem durch die intuitive Oberfläche ebenfalls leicht. Shopify hat Einfachheit und Funktionalität in seiner Oberfläche vereint, sodass es nicht lange dauert, bis man sich darin zurechtgefunden hat. Theoretisch können Sie in wenigen Stunden ihren ersten Onlineshop fertigstellen und loslegen.

Shopify templates

Quelle Shopify

Gemeinschaft

Shopify bietet auf seiner Plattform kostenfreie Schulungen an (Shopify.com/academy). Profis führen Sie hierbei durch die einzelnen Schritte. Mit diesen Schulungen werden Sie immer besser werden und das Shopsystem viel schneller verstehen und anwenden können. Darüber hinaus gibt es auf Youtube unzählige Kanäle zum Thema Shopify. Auch auf Facebook findet man viel zu Shopify, denn Shopify hat insgesamt eine der lebendigsten Communitys die nicht geizen mit Tipps und Tricks.

Verkaufswerkzeuge

Shopify bietet einige Verkaufswerkzeuge an, die dem Kunden beim Wachstum helfen. Zum Beispiel werden potentielle Käufer automatisch per Mail angegangen, wenn der Kauf nicht abgeschlossen worden ist. Darüber hinaus gibt es über 2500 Apps, von tiefen Analyse Tools, bis hin zu Newsletter und weiteren Plugins, die sehr förderlich sind und alle Themen rund um die Website abdecken. Dazu kommen leichte Anbindungen zu Marktplätzen, wie Amazon, eBay, oder Facebook und Instagram. Mit wenigen Klicks können die eigenen Produkte auch dort angeboten werden und man erreicht somit viel mehr Reichweite.

Shopify app store.

Woocommerce ist ein WordPress Plugin, welches von 30% aller Webseiten weltweit verwendet wird.  Es ist ebenfalls kostenfrei, aber man benötigt eine WordPress Seite und alle weiteren Anknüpfungen sind kostenpflichtig.

WooCommerce

Quelle WooCommerce

Für wen ist Woocomerce?

Woocommerce ist eher was für diejenigen, die volle Kontrolle über das Design der eigenen Seite wollen. Man benötigt mehr technisches Verständnis muss aber hier kein Programmierer sein.  Man kann sich kreativ austoben, oder eine Seite designen lassen. Man kann sich auch Vorlagen nehmen, die mit Woocommerce erstellt sind so abändern, wie man es möchte. WordPress lässt einem hier alle Möglichkeiten offen.

Preise und Bezahlmöglichkeiten

Beim Preis ist Woocommerce etwas komplizierter. Das Plugin ist kostenfrei, aber um es zu verwenden benötigt man eine WordPress Seite und diese muss bei einem Anbieter gehostet werden, was kosten erzeugt. Alle weiteren Anknüpfungen kosten monatlich extra.

Templates und Vorlagen

Die Woocommerce Vorlagen sind abhängig vom WordPress Template. Wenn man sich mit WordPress auskennt und mit den Bearbeitungsoptionen, kann einiges kreieren und herstellen. Zu viele Möglichkeiten lassen auch zu viel Spielraum zu, sodass man aufpassen muss nicht zu übertreiben. WordPress gemeinsam mit Woocommerce geben einem nämlich alle Möglichkeiten sich kreativ auszutoben.

Gemeinschaft

Bei Youtube gibt es enorm viele Clips zu Woocommerce, aber der Support ist insgesamt nicht so gut, wie bei der Konkurrenz. Bei Udemy kann man zusätzlich Kurse buchen, die einen tiefer in die Woocommerce Sphäre führen.

Verkaufswerkzeuge

Bei Woocommerce gibt es einige Werkzeuge, wie die Einbindung bei Facebook, oder ein Warenwirtschafts-Tool. Auch hier haben Mitbewerber bessere Tools geschaffen. Woocommerce bietet aber auch mehr eine Plattform, die man über Apps und Tools Dritter erweitern kann.

Weitere Plattformen und Shopsysteme

3. Squarespace

Squarespace ist eine tolle Plattform mit dem Fokus auf Design. Der App Store und limitierte Zahlungsmöglichkeiten mildern aber die Begeisterung ein wenig ab. Squarespace ist nicht allzu teuer und bietet einige Preisstaffeln an. Mit wenigen Produkten kommt hier weiter, jedoch sollte man bei einem richtigen Shop mit vielen Produkten nicht wirklich auf Squarespace setzen.  

4. WIX

WIX ist eine ebenfalls sehr spannende Plattform, mit einigen wenigen Schwachstellen. Templates lassen sich einfach über Drag&Drop Funktionen einrichten. Der Wert wird hier auf Design gelegt, so kann man verschiedene schöne Templates wählen. Einbindungen zu Social Media und einige weitere Schwachstellen sind jedoch gegeben. 

WIX

Dennoch ist das Interface sehr benutzerfreundlich und in der Preisstruktur übersichtlich. Will man seinen Shop auf professionalisieren und legt man Wert auf weitere Apps und Verkaufshilfen, wäre WIX im ersten, aber im zweiten Schritt evtl. nicht das Richtige.

5. Big Cartel

Big Cartel ist gemacht für Künstler und Macher. So steht es auf der Startseite. Hier möchte man kein zweites Shopify sein, gibt sich aber offensive als die Plattform für Künstler und Unternehmer und Macher, die kreativ und schnell was bewegen wollen. Es gibt keine Apps zur Erweiterung und auch keinen Anbindungen zu Social Media, oder zu Marktplätzen. 

6. BigCommerce

Big Commerce ist eine sehr bekannte Plattform mit tollen zusätzlichen Anwendungen. Man kann über den eigenen Shop hinaus verkaufen auf Marktplätzen und Co. Es gibt großartige SEO Werkzeuge und mehr Tools und Unterstützung durch Zusätze, als bei jedem anderen Anbieter. Man kann auch sieben kostenlosen Templates wählen und weitere 50 käuflich erwerben. 

Die Designs sind weniger ansprechend, als z.B. bei Shopify, WIX, oder Squarespace, aber durchaus ausreichend für eine guten Onlineauftritt.

7. Shopware

Shopware ist eine Plattform mit vielen Erweiterungsmöglichkeiten und Features. Es muss auf eine Hosting Plattform gebaut werden, was den Start etwas schwieriger macht. Es gibt eine gute Online Akademie, die einem weiterhilft ein Shopware Experte zu werden. Es gibt eine freie Version mit eingeschränkten Möglichkeiten.
 

Entscheidet man sich für eine Version mit mehr Funktionalitäten zahlt man diese nicht monatlich, sondern einmalig. Insgesamt bietet Shopware tolle Features, daher bauen große Marken, wie Loreal, Aston Martin, Discovery Channel und viele weitere auf das Shopsystem. Allerdings ist Shopware eher nichts für absolute Neustarter mit wenig Budget.

Hier waren Sie, einige der weltweit besten und bekanntesten Templates für Webseiten. Um sich für die richtige zu entscheiden, sollten Sie vorher genau festlegen, was Sie brauchen und dann die richtige Entscheidung treffen.

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